| 09.06.10 - Umsteigeanlagen richtig planen - die neuen Hinweise für den Entwurf von Verknüpfungsanlagen |
Bei der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) sind Ende 2009 die neuen „Hinweise für den Entwurf von Verknüpfungsanlagen“ erschienen. Diese ergänzen die Empfehlungen für Anlagen des öffentlichen Personennahverkehrs um die besonderen Aspekt beim Entwurf von Verknüpfungsanlagen.
Im Wesentlichen werden die Verknüpfungen zwischen Bussen und Straßenbahnen, in größeren Städten auch zu S- und U-Bahnen oder Regionalzügen einschließlich Park+Ride- und Bike+Ride-Anlagen - aus Sicht der Fahrgäste, der betrieblichen Abwicklung sowie des städtebaulichen Umfeldes - behandelt.
Mit-Autor ist Dr. Uwe Kloppe von LINDSCHULTE + KLOPPE aus Düsseldorf.
> Fachartikel aus DER NAHVERKEHR 6/2010
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| 07.10.09 - Bauliche Anlagen für Erdgasspeicher |
Ein wichtiger Schwerpunkt der LINDSCHULTE Ingenieurgesellschaft der letzten Jahre ist die Generalplanung für die baulichen Anlagen von Erdgasspeichern und Verdichterstationen. Hier konnten wir für namhafte Energieversorger zahlreiche Projekte mit Folgeaufträgen abwickeln - unsere Referenzen sprechen für sich. Ende September 2009 hat sich der Nachrichtensender n-tv mit einem umfangreichen Beitrag des Themas „Erdgasspeicher im Bau“ angenommen, in dem auch einige unserer Kunden zu Wort kommen:
> Videobeitrag Erdgasspeicher im Bau (n-tv)
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| 06.10.09 - Leitszenario 2009 - Langfristszenarien und Strategien für den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland unter Berücksichtigung der europäischen und globalen Entwicklung |
Innerhalb weniger Jahre ist die Erzeugung von Energie aus erneuerbaren Quellen ein bedeutendes Standbein der Energiebereitstellung in Deutschland geworden. Ihr Anteil betrug 2008 bereits rund 15% des Bruttostromverbrauchs und 9,5% des gesamten Endenergieverbrauchs.
Wie sich die erneuerbaren Energien (EE) in der Zukunft entwickeln können, steht im Mittelpunkt der mehrjährigen Untersuchung "Langfristszenarien und Strategien für den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland unter Berücksichtigung der europäischen und globalen Entwicklung". Sie wird im Auftrag des Bundesumweltministeriums vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), dem Institut für Solare Energieversorgungstechnik (ISET) sowie dem Ingenieurbüro für neue Energien (IfnE) durchgeführt. Als erstes Ergebnis dieser Untersuchung liegt jetzt das von Dr. Joachim Nitsch (DLR) unter Mitarbeit von Dr. Bernd Wenzel (IfnE) erstellte "Leitszenario 2009" vor. Es greift im Wesentlichen die Struktur des von Dr. Nitsch im Vorjahr erarbeiteten "Leitszenarios 2008" auf und führt dieses fort, insbesondere durch eine Aktualisierung des in allen Sparten erwarteten EE-Ausbaus.
Das Leitszenario 2009 zeigt dabei, dass das ambitionierte Ziel, die Treibhausgasemissionen in Deutschland bis 2050 auf etwa 20% der Emissionen von 1990 zu senken, erreichbar ist. 2020 wird demnach der Beitrag der Erneuerbaren am Bruttostromverbrauch bereits bei 35,2% liegen; ihr Anteil an der Endenergie wird etwa 20% betragen. Die im Erneuerbare-Energien Gesetz (EEG) sowie in der aktuellen EE-Richtlinie der EU festgelegten Ausbauziele werden damit erreicht. Bis 2050 kann der Anteil der EE auf rund 54% (Endenergie) bzw. 84% (Bruttostromverbrauch) steigen. Säulen dieser Entwicklung sind dabei der weiterhin breit diversifizierte Ausbau der erneuerbaren Energien und deutliche Fortschritte bei der Kraft-Wärme-Kopplung, verbunden mit einer wesentlichen Steigerung der Energieproduktivität auf allen Gebieten. Unter diesen Voraussetzungen kann die Stromerzeugung durch Erneuerbare zu jeder Zeit die schrittweise Reduzierung atomar erzeugten Stroms kompensieren, z.T. sogar deutlich überkompensieren. Gleichzeitig sind allein zwischen 2009 und 2020 Investitionen von etwa 175 Mrd. Euro in Anlagen zur erneuerbaren Wärme- und Stromproduktion zu erwarten.
Ausgehend vom Leitszenario 2009 sollen im weiteren Verlauf der Untersuchung dann Komplexität und Tiefe schrittweise zunehmen. In weiteren Berichten sollen vor allem auch veränderte Annahmen zu wesentlichen Rahmenbedingungen der Studie genauer analysiert werden, etwas bzgl. Effizienzerfolgen oder im Bereich der (Elektro)Mobilität.
> Weitere Informationen sowie PDF-Downloads unter Leitszenario 2009
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| 06.10.09 - Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 seit 1.10.2009 in Kraft |
Mit der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV 2009), die am 1.10.2009 in Kraft trat, wird die Energieeffizienz von Gebäuden entscheidend verbessert. Um die Ziele der Bundesregierung bei Energieeinsparung und Klimaschutz zu erreichen, muss erheblich energieeffizienter gebaut werden als bisher. Neue Gebäude sollen energetisch besonders sparsam sein. Bei Altbauten sollen Möglichkeiten zur Energieeinsparung zu wirtschaftlich vertretbaren Bedingungen erreicht werden. Mit der EnEV 2009 werden Neubauten künftig eine um durchschnittlich 30 Prozent bessere Energiebilanz aufweisen als zurzeit. Wer in Zukunft an seinem Altbau größere Modernisierungen vornimmt, muss im Mittel um 30 Prozent verschärfte energetische Anforderungen einhalten.
In Zukunft soll die Einhaltung der Energieeinsparverordnung auch stärker kontrolliert werden. Unternehmer müssen die Konformität ihrer Arbeiten mit der Energieeinsparverordnung bestätigen. Die Schornsteinfeger werden bei der Feuerstättenschau auch die Übereinstimmung von Heizungsanlagen mit bestimmten energetischen Anforderungen prüfen.
Mit der EnEV 2009 hat die Bundesregierung für den Gebäudebereich einen wesentlichen Eckpunkt ihres Integrierten Energie- und Klimaprogramms umgesetzt.
> Die wesentlichen Änderungen finden Sie unter www.bmvbs.de/bau
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| 30.06.09 - Nach 2018 nur noch Null-Energiehäuser |
Wussten Sie, dass alle Gebäude, die nach 2018 in Deutschland und der EU entstehen, Null-Energiehäuser sein müssen? Die neue Richtline zur Gesamtenergieeffizienz schreibt vor, dass ab 2019 im Interesse des Klimaschutzes EU-weit neu gebaute Häuser nur noch jeweils so viel Energie verbrauchen dürfen, wie sie selbst erzeugen. Eine bemerkenswerte Herausforderung, für die sich aber die Wirtschaft schon rüstet. Auf der Consense 2009 - Kongress und Fachausstellung zum nachhaltigen Bauen im Juni in Stuttgart wurden verschiedene Gebäude mit dem DGNB-Gütesiegel Nachhaltiges Bauen ausgezeichnet. Und LINDSCHULTE Ingenieure + Architekten ist mit einer eigenen Abteilung Regenerative Energien schon heute gut auf die Anforderungen der Zukunft vorbereitet.
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| 18.02.09 - Baustellenlogistik hat Nachholbedarf |
Fast 1/3 ihrer Arbeitszeit verbringen Bauarbeiter mit logistischen Arbeiten rund um die Baustelle. Wissenschaftler sind jetzt gemeinsam mit Unternehmen, die Logistik am Bau mithilfe moderner Technologien zu verbessern. "Im Automobilbereich werden die Mitarbeiter komplett von logistischen Tätigkeiten entlastet, weil das Material fertig ans Band geliefert wird. auf dem Bau erledigen Bautrupps einen Teil der Logistik, was zu erheblichen Effizienzverlusten führt", so Dr. Michael Krupp vom Forschungsverbund Bau (ForBau), der z.B. den Einsatz von RFID, Handheld und Satellitennavigation untersucht. Aber auch die "Beschaffungsstratgie der Bauunternehmen muss sich ändern". Denn nach einer Fraunhofer-Einschätzung gaben Unternehmen 2007 für logistische Dienstleistungen im Baugewerbe ca. 6,2 Mrd. Euro aus!
> Quelle: LOGISTIK HEUTE, Ausgabe 1-2/2009, S. 48 f
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| 13.01.09 - Buch über PPP-Investitionen |
Mit Public Private Partnerships können Infrastrukturinvestitionen mit geringeren Kosten in kürzerer Zeit und häufig auch mit geringeren laufenden Betriebskosten realisiert werden. PPPs leisten daher einen wesentlichen Beitrag zur Modernisierung und Effizienzsteigerung des öffentlichen Sektors. Darüber hinaus sind Infrastrukturinvestitionen als neue Anlageklasse weltweit ein großes Thema. Der erfolgreiche Titel "Projektfinanzierung und PPP" wurde komplett aktualisiert und ist soeben in seiner zweiten Auflage erschienen. Bibliografie: Barbara Weber und Hans Wilhelm Alfen, Infrastrukturinvestitionen - Projektfinanzierung und PPP (ISBN 978-3-86656-189-3, gebunden, 270 Seiten, 49,00 Euro).
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| 09.12.08 - Arbeitsplatzprogramm Bauen und Verkehr |
Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hat Anfang Dezember in Berlin den ersten Teil des Arbeitsplatzprogramms Bauen und Verkehr vorgelegt. Es enthält Bauprojekte für Straßen, Schienen und Wasserwege in ganz Deutschland. Das Programm umfasst 44 neue Straßenbauprojekte, die Verstärkung und den Anschub von 13 Bedarfsplanvorhaben im Schienenverkehr, Vorhaben für mehr Lärmschutz, das Sonderprogramm Bahnhöfe sowie für die Wasserstraßen. Damit sollen Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft gesichert und neue geschaffen werden. Das Arbeitsplatzprogramm ist Teil des Maßnahmenpakets der Bundesregierung für Wachstum und Beschäftigung. Die Maßnahmen im Bereich energetische Gebäudesanierung und Stadterneuerung werden demnächst gesondert vorgestellt.
> Vollständige Pressemitteilung des BMVBS
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| 24.09.08 - Baukonjunktur-Prognosen 2009 |
Zur Baukonjunktur gibt es mindestens so viele Prognosen wie entsprechende Marktforschungsunternehmen. Die BauInfoConsult hat versucht, einen Konsens aus den vorhandenen Zahlen für 2009 zu schließen.
Danach ist Fakt, dass sich seit Sommer 2008 immer deutlicher abzeichnet, dass dem lange bejubelten Aufschwung der deutschen Wirtschaft die Luft ausgeht. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind für alle Branchen ungünstig, also auch für den Bau. So geht die Münchener BauMarktforschung (BMf) davon aus, dass der Bau sich vom Jahr 2009 wenig Impulse versprechen kann. Optimistischer sind die Prognosen des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB) und der Bundesvereinigung Bauwirtschaft (BB), die für 2009 zwar von einem Rückgang der Bauinvestitionen gegenüber 2008 ausgehen, was aber immerhin noch knapp ein Prozent Zuwachs bedeuten würde.
Im gewerblichen Tief- und Nichtwohnungsbau geht z.B. der HDB noch von einem passablen Wachstum i.H.v. 3,5 Prozent aus. Der gleiche Wert wird auch für die staatlichen Infrastrukturbauten prognostiziert. Der BB liegt ähnlich, erwartet aber etwas geringere Zuwachsraten bei den öffentlichen Bauinvestitionen. Die BMf hingegen erwartet im Tief- und Infrastrukturbau etwa fünf Prozent Umsatzplus – die öffentlichen Budgets dafür seien vorhanden und das Potenzial von PPP-Projekten steige. Im gewerblichen Nichtwohnungsbau sei die derzeit gute Lage allerdings kein Anhaltspunkt für eine weiterhin positive Entwicklung, sondern bereits der Gipfelpunkt, dem 2009 die Trendwende folgen soll.
Die Gesamtkonjunktur ist aber bereits jetzt ins Stocken geraten, die Gewinne sind stark rückläufig. Damit entfällt der wichtige Anstoß für (Bau-) Investitionen in 2009. Dennoch bleibe der Nichtwohnungsbau mittelfristig die Wachstumssparte im Bau.
Beim Wohnungsbau soll es laut HDB 2009 zumindest keinen weiteren Rückgang geben. Gründe für diese Annahme: Mietwohnungen in Ballungsräumen seien knapp und aufgrund der neuen Fördermöglichkeiten im Rahmen des Klimaschutzprogramms seien mehr Heizungssanierungen und Wärmedämmmaßnahmen zu erwarten.
> Weitere Informationen unter www.BauInfoConsult.de
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| 12.08.08 - Öko-Portale im Internet |
Für das Deutsche Ingenieurblatt (6/08) hat Marian Behaneck die besten Web-Adressen für das ressourcen- und energiesparende Bauen recherchiert. Im Artikel gibt es eine ausführliche Bewertung. Mit "sehr gut" wurden bewertet: www.baunetz.de, www.ib-rauch.de sowie www.schadstoffberatung.de.
Eine umfassendere Liste zum Thema Bauökologie finden Sie als PDF unter den DIB-WebInfos.
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| 12.08.08 - Betontechnische Daten (HeidelbergCement) |
Die HeidelbergCement AG hat eine neue Ausgabe ihrer Betontechnischen Daten aufgelegt. Sie enthält auf 270 Seiten die wichtigsten Regelungen der im Betonbau gültigen Normen samt der betontechnischen Grundlagen. Das Heft ist kostenlos (PDF oder Print) erhältlich bei www.heidelbergcement.com
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| 30.07.08 - Masterplan Güterverkehr und Logistik verabschiedet: 'Verkehrsinfarkt verhindern, Logistikstandort stärken' |
Das Bundeskabinett hat am 16.7.08 den von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee vorgelegten "Masterplan Güterverkehr und Logistik" verabschiedet. Er stellt ein umfassendes Handlungskonzept zur Bewältigung des wachsenden Güter- und Personenverkehrs in Deutschland dar und enthält 35 konkrete Maßnahmen.
Aktuelle Studien prognostizieren eine Zunahme der Güterverkehrsleistung zwischen 2004 und 2025 um rund 70 Prozent.
"Mit konkreten Maßnahmen werden wir gegensteuern: Dazu gehören moderne Verkehrslenkungssysteme, ein Baustellenmanagement, differenzierte Mautsätze nach Strecken und Tageszeiten und Ausbildungsmaßnahmen für LKW Fahrer", so Tiefensee. "Besonders wichtig ist mir, dass mehr Verkehr auf umweltfreundliche Verkehrsträger wie Schiene und Wasserstraße verlagert wird."
> Den kompletten Pressetext finden Sie direkt beim BMVBS
> weitere Informationen zum Masterplan
> LINDSCHULTE-Schwerpunkt Logistik-Bauplanung
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| 30.07.08 - BAFA-Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen ausgewerblichen Kälteanlagen abschließen gebilligt |
> Förderrichtline Kälte (PDF)
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| 30.07.08 - Städtischer Liefer- und Ladeverkehr - Eine Analyse der kommunalen Praktiken zur Entwicklung eines Instrumentariums für die StVO |
> Städtischer Liefer- und Ladeverkehr | Güterverkehr (PDF)
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