LINDSCHULTE erhält Planungsauftrag der Bentheimer Eisenbahn zur Reaktivierung des Schienenpersonennahverkehrs ab 2018

3D-CAD-Konstruktion inkl. Integration Anlagentechnik
Nordhorn | CAD-Konstrukteur (m/w) Hochbau/Industriebau/Gewerbebau
23. März 2016
Bis auf ein Häufchen frischer Asche ist die Fläche, auf der sich einst hohe Berge türmten, komplett frei geräumt und frisch asphaltiert worden. Foto: Iris Kersten
Dichtfläche für Aschelagerung im Europark Emlichheim/Coevorden
12. April 2016

LINDSCHULTE erhält Planungsauftrag der Bentheimer Eisenbahn zur Reaktivierung des Schienenpersonennahverkehrs ab 2018

Am 30. März 2016 wurde die Vergabe der Planungsleistungen zur Reaktivierung des SPNV zwischen Bad Bentheim und Neuenhaus über Nordhorn vertraglich besiegelt. Das Bild zeigt (von links) die BE-Vertreter Joachim Berends, Reinhold Hilbers und Liesel Günther sowie von LINDSCHULTE Ingenieure + Architekten die Gesellschafter-Geschäftsführer Ulrich Brinkmann, Thomas Garritsen und Reiner Koopmann.

Bild: Am 30. März 2016 wurde die Vergabe der Planungsleistungen zur Reaktivierung des SPNV zwischen Bad Bentheim und Neuenhaus über Nordhorn vertraglich besiegelt. Das Bild zeigt (von links) die BE-Vertreter Joachim Berends, Reinhold Hilbers und Liesel Günther sowie von LINDSCHULTE Ingenieure + Architekten die Gesellschafter-Geschäftsführer Ulrich Brinkmann, Thomas Garritsen und Reiner Koopmann.
Bildquelle: GN/Konjer

Bevor der erste Personenzug Ende 2018 den Fahrbetrieb aufnehmen kann, müssen Signalanlagen, Weichen, Bahnsteige und Bahnhöfe gebaut oder wieder ertüchtigt werden.
Nach einer europaweiten Ausschreibung wurde mit den dafür erforderlichen Planungsleistungen nun von der Bentheimer Eisenbahn AG (BE) das Nordhorner Ingenieur- und Architektenbüro LINDSCHULTE Ingenieurgesellschaft mbH beauftragt.

BE-Vorstand Joachim Berends sowie Reinhold Hilbers als BE-Aufsichtsratsvorsitzender und Liesel Günther als seine Stellvertreterin sprachen von einem wichtigen Schritt auf dem Weg zur Reaktivierung des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) in der Grafschaft. Die BE-Vertreter freuten sich, dass mit LINDSCHULTE eine Firma aus der Region den Zuschlag erhalten hat und somit auch die Grafschaft davon profitiere.

Video „Zugnahverkehr ab 2018 in der Grafschaft“ (EV1.TV)

LINDSCHULTE hatte sich bei der Vergabe gegen namhafte Anbieter durchsetzen können. Wie Berends berichtete, spielte bei der Auftragsvergabe nicht nur der Preis, sondern auch die Leistungsfähigkeit eine große Rolle. LINDSCHULTE habe die höchste Punktzahl erreicht. Bereits bei früheren BE-Bauprojekten wie dem Betriebshof oder der Logistikhalle habe man mit LINDSCHULTE nur gute Erfahrungen gemacht, berichtete Berends: „Sie sind bei allen Projekten nie über den Planungsrahmen hinausgeschossen.“

Das Fundament für ein Mammutprojekt wie der Wiederbelebung des SPNV sei eine solide Planung. Sie erspare böse Überraschungen und explodierende Kosten in der Realisierung. „Wir bauen das Notwendige, nicht das Wünschenswerte“, gab Berends die Devise aus: „Wir wollen kein wirtschaftliches Grab, sondern eine wirtschaftliche Zukunft bauen.“

Wie die LINDSCHULTE-Geschäftsführer Ulrich Brinkmann, Thomas Garritsen und Reiner Koopmann berichteten, handelt es sich bei den Planungsleistungen um den größten Einzelauftrag in der Firmengeschichte des Ingenieurbüros. Stolz zeigte man sich, in dem Wettbewerb mit renommierten Unternehmen aus großen Städten den Zuschlag erhalten zu haben.

Video: In 28 Minuten von Bad Bentheim nach Neuenhaus | SPNV-Reaktivierung Bahnstrecke Bad Bentheim – Neuenhaus: Land erlaubt vorzeitigen Maßnahmenbeginn Grafschafter Nachrichten, 30.03.2016