K+S feiert Richtfest für 400 Mio. Euro-Projekt am Werk Werra

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K+S feiert Richtfest für 400 Mio. Euro-Projekt am Werk Werra

K+S-Aufbereitungsanlage an der Werra - Richtfest

Richtfest: Am K+S-Standort Philippsthal-Hattorf entsteht eine weitere Aufbereitungsanlage – die sogenannte Kainit-Kristallisation mit angeschlossener Flotation, kurz KKF-Anlage
(Bild: LINDSCHULTE Ingenieure + Architekten, Erfurt)

Am K+S-Standort Philippsthal-Hattorf entsteht eine weitere Aufbereitungsanlage – die sogenannte Kainit-Kristallisation mit angeschlossener Flotation, kurz KKF-Anlage. Sie soll von 2018 an die Salzabwassermenge nochmals um 1,5 Millionen Kubikmeter jährlich reduzieren. Am Freitag feierten hochrangige Vertreter von K+S – der Vorstandsvorsitzende Norbert Steiner an der Spitze – und der Politik Richtfest der neuen Anlage. 165 Millionen Euro hat K+S in diese Anlage gesteckt, die vereinfacht gesagt, salzhaltige Lösung aus vorgelagerten Produktionsprozessen an den Standorten Hattorf und Unterbreizbach weiter verwertet werden.

Der Bau der KKF-Anlage markiert einen weiteren Meilenstein in den Bemühungen von K+S, das Flusssystem Werra-Weser im Sinne der Umwelt nachhaltig zu entlasten und zugleich die Zukunftsfähigkeit der Arbeitsplätze und Standorte im hessisch-thüringischen Kalirevier zu sichern.

LINDSCHULTE Erfurt war/ist bei diesem Projekt beteiligt mit der

  • Bauüberwachung für 10 km Salzwasserpipline (DN 500/DN 250)
  • Baufeldfreimachung mittels rückverankerter Spritzbetonhangsicherung
  • Planung von diversen Stützwänden und Kabeltrassen
Osthessen-News, 02.05.2016: K+S feiert Richtfest für 400 Mio. Euro-Projekt am Werk Werra - weniger Abwässer