Lob für das Projekt des neuen Dorfplatzes in Gildehaus

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Lob für das Projekt des neuen Dorfplatzes in Gildehaus

Visualisierung: Bebauung Dorfmitte Gildehaus Dorfplatz Frontansicht

Visualisierung: Bebauung Dorfmitte Gildehaus Dorfplatz Frontansicht

Nachdem die Pläne für das ehemalige Möbelhaus Wendland in Gildehaus bekannt wurden, beschäftigt sich die Bad Bentheimer Politik bereits mit den ersten Entwürfen für einen neuen Dorfplatz. Zu den Plänen eine neue „soziale Mitte“ zu schaffen, „kann man die Gildehauser nur beglückwünschen.“ Das war zumindest die Meinung von Focko Wintels (CDU) und mehren Politikern in der Bad Bentheimer Bauausschusssitzung. Dort wurden die Pläne für das Grundstück des ehemaligen Möbelhauses Wendland vorgestellt. Demnach soll das frühere Möbelhaus abgerissen werden. An die Stelle soll dann ein Neubau mit Tiefgarage, Erdgeschoss, erstem Obergeschoss und Dachgeschoss treten. In das Gebäude sollen unter anderem Wohnungen, eine Sozialstation, aber auch Räumlichkeiten für einen Verwaltungsstandort in Gildehaus untergebracht werden. Die Planungen sind noch nicht abgeschlossen: Derzeit laufen weitere Verhandlungen. Sowohl die Eigentümerin des denkmalgeschützten Hauses Nummer 13, als auch ein älteres Ehepaar hätten Verkaufsbereitschaft signalisiert. Das berichteten die drei Investoren Bauunternehmer Heinrich Beckmann aus Gildehaus, Jan Boll (Geschäftsführer der Schlüter-Boll GmbH) und Thomas Garritsen (Geschäftsführer LINDSCHULTE Ingenieure + Architekten): „Wir würden dann etwa 960 Quadratmeter von dem denkmalgeschützten Haus übernehmen und rund 300 Quadratmeter von dem Ehepaar, das seinen sehr großen Garten verkleinern möchte“, berichtete Garritsen. Hier könnten – bei Kaufabschlüssen – ein Doppelhaus sowie Parkplätze entstehen. Das denkmalgeschützte Haus würde dann saniert. Die angekaufte Gartenfläche verändere nur die Größe des Baus und die Anzahl der Parkplätze.

Der Bauausschuss lobte das Projekt für die Gildehauser Mitte sehr: „Mit den Doppelhaushälften wäre dann ein guter Mix zwischen alt und jung dort ansässig. Das finde ich sehr gut“, sagte Adele Januschewski (CDU). Für viel mehr Diskussionsstoff sorgte hingegen die die Gestaltung des Platzes zwischen Kirche, Brunnen und Neubau. Hier scheinen sich die Politiker einig zu sein: Dieser Platz bedarf einer besonderen Gestaltung. Klaus-Jürgen Großpietsch, Beauftragter für Dorferneuerungsprojekte, stellte auch erste Entwürfe vor. „Ich würde keine hohen Bäume vorschlagen, eher niedrigere und Sitzbänke, die zum Verweilen einladen“, berichtete Großpietsch. Doch gerade die Grünumrandung der Parkbuchten gefiel nicht allen: „Diese Planung dient doch nur dazu, die Parkplätze zu verstecken. Es fehlt der Bezug zu der Kirche und dem Brunnen“, bemängelte Bernhard Hofste (SPD). „Das ist jetzt die erste Diskussionsrunde. Wir können uns noch nötige Expertise einholen. Mit der Gestaltung des Platzes haben wir noch etwas Zeit“, sagte Bürgermeister Dr. Volker Pannen. Die Planungen für den Platz sollen im Dorferneuerungsausschuss besprochen werden.