LINDSCHULTE-Mitarbeiter Daniel Engel erhält 1. Anerkennung zum 8. Ingenieurpreis M-V für Brückenmontagekonzept

LINDSCHULTE Logo mittig
Nordhorn: Junior Controller (m/w) als Assistenz für den kaufmännischen Leiter
12. Oktober 2017
Firma H.Bröring investiert in verschiedene Baumaßnahmen
Bröring investiert – LINDSCHULTE plant
17. Oktober 2017

LINDSCHULTE-Mitarbeiter Daniel Engel erhält 1. Anerkennung zum 8. Ingenieurpreis M-V für Brückenmontagekonzept

LINDSCHULTE-Mitarbeiter Daniel Engel bei der Preisverleihung in Mecklenburg-Vorpommern

LINDSCHULTE-Mitarbeiter Daniel Engel bei der Preisverleihung in Mecklenburg-Vorpommern

Daniel Engel M. Eng., wurde am Donnerstag, dem 21. September 2017, mit der ersten von zwei Anerkennungen im Rahmen der Verleihung des 8. Ingenieurpreises Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet. Diese Preisverleihung fand im Rahmen des Ingenieurkammertages in Schwerin statt, auf dem die Urkunde vom Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung, Christian Pegel, gemeinsam mit dem Präsidenten der Ingenieurkammer Mecklenburg-Vorpommern, Wulf Kawan, sowie dem Ingenieurratsmitglied Torsten Habicht überreicht wurde. Der 8. Ingenieurpreis wurde der Inros-Lackner Se für das „50 Hertz Netzquartier Berlin“ verliehen.

Vom praxisintegrierten dualen Studium über die Master-Arbeit zur Anerkennung

Daniel Engel arbeitet heute in der Schwesig und Lindschulte GmbH in Rostock und war von 2011 bis 2016 Student an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften der Hochschule Wismar. Der heute 30-Jährige hatte sich frühzeitig für ein praxisintegriertes Bachelor-Studium Bauingenieurwesen in Zusammenarbeit mit dem kooperierenden Unternehmen B+J Engineering GmbH Wismar entschieden. Aus seiner studienbegleitenden Tätigkeit in diesem Ingenieurbüro entstand auch die Idee für das Thema seiner Masterthesis. In seiner Abschlussarbeit sollte Daniel Engel ein alternatives Montagekonzept für den Neubau der Levensauer Hochbrücke entwickeln. Diese 123 Jahre alte, genietete Stahlkonstruktion überführt bei Kiel eine Eisenbahntrasse und eine zweispurige Kreisstraße über den Nord-Ostsee-Kanal.

Neben der Erstellung des Montagekonzeptes hat Daniel Engel in seiner Thesis die verschiedenen Bauphasen des Einschubvorganges unter Zuhilfenahme komplexer Berechnungsverfahren und leistungsfähiger CAD-Programme simuliert und optimiert. Ihm ist es gelungen, durch ein hohes Maß an Kreativität und den zielgerichteten Einsatz moderner Software ein innovatives Brückenmontageverfahren am Beispiel der Hochbrücke Levensau zu entwickeln. „Das Konzept sieht vor, das neue Brückentragwerk mit Hilfe der alten Bogenbrücke einzuschieben und im Anschluss die alte Brücke über das neue Brückentragwerk zu demontieren. Da die alte Brücke keine halbseitigen Lastzustände in dieser Größenordnung aufnehmen kann, werden vorab bewegliche Lasten auf der Brücke platziert, die dann Schritt für Schritt abgezogen werden können“, beschreibt Daniel Engels ehemaliger Betreuer an der Hochschule Wismar, Prof. Dr.-Ing. Kersten Latz, den hochkomplexen Vorgang. Sowohl die Herangehensweise an dieses Problem als auch das grundlegende Montagekonzept können richtungsweisend für zukünftige vergleichbare Großprojekte sein.

Wir gratulieren unserem Mitarbeiter und freuen uns mit ihm über diese bedeutende Auszeichnung!