Ersatzneubau einer Stahlbetonbrücke bei Walsrode
6. Februar 2018

Neubau Lohaus-Düker in Münster

Der neue Düker wird in geschlossener Bauweise mittels Rohrvortriebsverfahren hergestellt. Die Startbaugrube wird hierzu auf der südlichen Seite des Dortmund-Ems-Kanals (kurz: DEK) bei DEK-km 68,675 mit einer Größe von ca. 10,3 x 6,10 m und einer Tiefe von ca. 13,7 m unter Geländeoberkante hergestellt.

Der Vortrieb erfolgt nach Einrichtung der Hauptpressenstation und der Ausfahrdichtung mit einer Neigung von -0,5 % auf einer Länge von ca. 58 m geradlinig bis in die Zielbaugrube nördlich des DEK's.

Der neue Düker besteht aus einem Stahlbetonrohr mit einer Nennweite DN 1600. Der neue Düker wird auf eine maximale Abflussmenge von 2,65 m³/s und auf ein Einzugsgebiet von 49,2 ha ausgelegt.

Sämtliche Bauwerke werden in Stahlbeton mit hohem Wassereindringlichkeitswiderstand ausgeführt. Gemäß ZTV-W 215 ist für Düker die Expositionsklasse XF 3 zu wählen.

Ein- und Auslauf des Dükers werden als Schachtbauwerke gestaltet und erhalten eine Kammer 3,00 m / 2,60 m auf + NN 46,13 m auf der Einlaufseite, 3,00 m/3,60 m auf + NN 45,83 m auf der Auslaufseite, 3,10 m/2,60 m auf + NN 54,37 m Einlaufseite.

Leistungsbild
gem. HOAI

  • § 43, Objektplanung, LP 1-6
  • § 51, Tragwerksplanung, LP 1-3

Ihr Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Reiner Koopmannn

Geschäftsführer


  • Neubau Lohaus-Düker in Münster, Zeichnung