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Radschnellweg Köln – Frechen | Generalplanung: LINDSCHULTE + KLOPPE Düsseldorf

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Trasse Radschnellweg Köln - Frechen als Fahrradstrasse

Trasse Radschnellweg Köln - Frechen als Fahrradstrasse

Was in Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen, der europäischen Fahrrad-Hochburg, bereits Realität ist, muss in Köln noch immer den mühsamen Weg durch die öffentliche Verwaltung gehen. Bereits im November 2013 wurde beschlossen, eine 8,4 Kilometer lange Radschnellroute zwischen der Innenstadt und dem Kölner Westen bis nach Frechen zu bauen – doch erst jetzt haben das Land als Fördergeber sowie die Städte Köln und Frechen eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben.

„Das zieht sich manchmal lange hin, wenn man so etwas umsetzen will“, sagte ein Mitarbeiter aus dem Team des städtischen Fahrradbeauftragten dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Unter anderem habe man die Studie europaweit ausschreiben müssen. Ab jetzt soll es dafür schneller vorangehen. „Vieles ist schon angedacht, und der Generalplaner, den wir haben, wird nicht nur die Machbarkeitsstudie übernehmen, sondern auch die Umsetzung“, so der städtische Mitarbeiter. Den Zuschlag für die Planung hat das Ingenieurbüro LINDSCHULTE + KLOPPE aus Düsseldorf erhalten. Die Planer haben bereits damit begonnen, den Trassenverlauf näher zu untersuchen. Das Ziel besteht darin, die Verbindung für Berufspendler attraktiv zu gestalten, damit möglichst viele von ihnen vom Auto auf das Fahrrad umsteigen. Die Route soll eine Bevorrechtigung gegenüber dem Autoverkehr erhalten, damit die Nutzer auf einer „Grünen Welle“ schneller vorankommen. Das spielt insbesondere in Kreuzungsbereichen und an Überwegen eine Rolle. Am Knotenpunkt Bachemer Straße, Hans-Sachs-Straße, Immermannstraße und Classen-Kappelmann-Straße am St.-Hildegardis-Krankenhaus soll z.B. ein komplexer Kreisverkehr eingerichtet werden. Der Radschnellweg soll an keiner Stelle schmaler als vier Meter sein. Bislang wurden Kosten in Höhe von 6,3 Millionen Euro veranschlagt – das Land trägt 80 Prozent. 2017 sollen auch die Bürger in die Planungen einbezogen werden.

Kölner Stadtanzeiger, 25.11.2016: Nach drei Jahren Radschnellweg Köln-Frechen kommt im Schneckentempo