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Installation der Fuß- und Radwegebrücke am Bahnhof Bad Bentheim - Bericht der Grafschafter Nachrichten
Brücke am Bahnhof Bad Bentheim installiert
15. Februar 2019
Münster | Konstrukteur, Bauzeichner, Techniker (m/w/d)
22. Februar 2019

Vom Brückenbauer zum Generalplaner

Auetalbrücke in Virtual Reality

Auetalbrücke in Virtual Reality

Reiner Koopmann, Marc-Christian Vrielink und Thomas Garritsen, die damaligen Partner von Heinrich Lindschulte und jetzigen Geschäftsführer

Reiner Koopmann, Marc-Christian Vrielink und Thomas Garritsen, die damaligen Partner von Heinrich Lindschulte und jetzigen Geschäftsführer

Expansion und breites Dienstleistungsspektrum führten zum Erfolg.
Die LINDSCHULTE Ingenieurgesellschaft weiter auf Wachstumskurs.

Bis 1985 war List + Lindschulte ein kleines Ingenieurbüro mit dem Schwerpunkt Statik. Davon gab es jedoch viele in der Region sowie im gesamten Bundesgebiet. Zudem liegt Nordhorn geografisch eher ungünstig. Nah an der niederländischen Grenze gelegen, aber bis heute keine Aussicht auf Aufträge der holländischen Nachbarn sowie lange Fahrtzeiten bis ins Ruhrgebiet oder andere deutsche Metropolen machten dem LINDSCHULTE-Führungsteams schnell klar: „Wir müssen neue Standorte eröffnen oder zukaufen.“ Zudem gab es zwar viele Statikbüros sowie große und gute Bauunternehmen, aber zwischen Oldenburg und Osnabrück kaum einen Generalplaner. Eine zweite strategische Ausrichtung, sich breiter aufzustellen und die Chance auf Expansion zu nutzen.

Regionales Wachstum

Nach der Wende wurde die erste Niederlassung, ein Büro in Rostock gegründet. Der damalige Geschäftsführer Ulrich Brinkmann leitete die ersten Jahre dort die Geschäfte: „Der Aufbau Ost hatte damals noch nicht wirklich begonnen. Ich fuhr vier Tage pro Woche nach Rostock und das circa ein Jahr lang. Einmal habe ich kein Hotel gefunden und habe auf einem Schiff übernachtet, ohne Handyempfang auf minimalen Raum. Das war schon eine spannende Zeit.“

Um weitere Aufträge von öffentlicher Hand zu bekommen, ist es von Vorteil, vor Ort präsent zu sein. Trotz räumlicher Nähe war es somit für die Grafschafter schwer, Projekte im Emsland an Land zu ziehen. So wurde 1999 das Büro in Meppen gegründet. Zwischen 2006 und heute folgten weitere Niederlassungen, teils gegründet, teils zugekauft. Heute sind es 12 Gesellschaften, die zu LINDSCHULTE gehören.

„Für uns ist es wichtig, dass die Büros eigenständig arbeiten können, aber gleichzeitig Synergien nutzen und an unserem großen Netzwerk partizipieren. An allen Standorten sind die Geschäftsführer deshalb auch Teilhaber. Damit sichern wir, dass unsere Partner von Herzen unternehmerisch denken und handeln.“

erläutert Geschäftsführer Thomas Garritsen.

Strategisches Wachstum

In seiner Anfangszeit realisierte das Ingenieurbüro noch ausschließlich Brückenbau-Projekte und kann darin auch heute noch auf große Kompetenzen zurückgreifen, wie Geschäftsführer Reiner Koopmann erläutert:

„Unterschiedliche Randbedingungen und topografische Situationen haben zur Entwicklung eines breiten Spektrums von Bauwerksarten geführt. Wir haben die Entwicklung der Brückenkonstruktionstechnik über fünf Jahrzehnte begleiten können und wertvolle Erfahrung aus mehr als 2000 bearbeiteten Brückenbauprojekten gesammelt.“

Die 9 LINDSCHULTE Leistungsbereiche

Die 9 heutigen LINDSCHULTE Leistungsbereiche

Im Laufe der Jahre stellte sich das Unternehmen aber breiter auf und erschloss sich auch neue Tätigkeitsfelder. Zunächst zog das Unternehmen Aufträge aus dem Straßenbau an Land, später folgten weitere Bereiche wie Tief-, Hoch- und Industriebau. Dabei spielten von Anfang an die Themen Energie und Technische Gebäudeausstattung eine große Rolle. Zum Portfolio gehören außerdem Dienstleistungen rund um die Förderung, Speicherung und den Transport von leitungsgebundenen Energien.

„Wir bieten umfassende Ingenieur- und Serviceleistungen und haben Spezialisten für sehr viele Fachgebiete. Gleichzeitig verstehen wir uns als Ansprechpartner für die Planungssicherheit unserer Kunden.“

erklärt Geschäftsführer Marc-Christian Vrielink ein weiteres Erfolgsrezept hinter der Strategie. LINDSCHULTE hat sich in 50 Jahren also zu einem echten Generalplaner mit vielseiteigen Kompetenzen entwickelt – immer entlang der Philosophie:

Ingenieurmäßiges Denken, Wirtschaftliches Planen, Umweltgerechtes Handeln.

 

Bildergalerie: vom spezialisierten Brückenplaner zum interdisziplinären Generalplaner