Karriere bei LINDSCHULTE: im Gespräch mit Prof. Dr .-Ing. Jan Vette

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Karriere bei LINDSCHULTE: im Gespräch mit Prof. Dr .-Ing. Jan Vette

Brückenprüfung durch LINDSCHULTE

Professor Dr.-Ing. Jan Vette, FH Münster

Professor Dr.-Ing. Jan Vette, FH Münster

Jan Vette wurde in Nordhorn geboren, machte sein Abitur und leistete Zivildienst in einem Übergangswohnheim für psychisch Kranke. Heute ist er Professor für die Lehrgebiete „Statik und Stahlbau“ am Fachbereich Bauingenieurwesen der Fachhochschule Münster und arbeitet nebenbei für LINDSCHULTE im Bereich Brückenbau. Im Interview spricht er über den Spagat zwischen zwei Jobs und die Unterstützung, die er von Anfang an bei LINDSCHULTE erfahren hat.

Professor Vette, wie sind Sie damals bei LINDSCHULTE gelandet?

Die letzten drei Jahre meiner Schulzeit habe ich am Fachgymnasium Technik verbracht – das Interesse an einem entsprechenden Berufsweg bestand also schon länger. Nach der Schul- und Zivi-Zeit wollte ich zunächst eine Ausbildung zum Bauzeichner absolvieren und bewarb mich bei LINDSCHULTE in Nordhorn. Mein Schwerpunkt war hier der Konstruktive Ingenieurbau. Dank meines Abiturs konnte ich die Ausbildung verkürzen und hatte nach eineinhalb Jahren meinen ersten Abschluss in der Tasche.

Wie ging es dann für Sie beruflich weiter?

Zunächst habe ich einige Monate als Bauzeichner im Massivbrückenbau bei LINDSCHULTE weitergearbeitet, aber mir war klar, dass ich mich noch weiterentwickeln wollte. Im Oktober 2000 startete ich dann mein Studium im Fach Bauingenieurwesen an der Ruhr-Universität Bochum. Während dieser Zeit habe ich aber immer Kontakt nach Nordhorn gehalten und zum Beispiel in den Semesterferien dort gearbeitet, um mein Studium zu finanzieren.

Von Anfang an wurde ich vom Unternehmen und meinen Vorgesetzten toll unterstützt. Das hat sich in den Folgejahren auch bestätigt, zum Beispiel während meiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter oder meiner Promotion und später als Oberingenieur am Lehrstuhl für Stahl-, Holz- und Leichtbau in Bochum.

Neben Ihrer Professur in Münster unterstützen Sie die Ingenieursozietät Schürmann – Kindmann aus Dortmund und die LINDSCHULTE Ingenieurgesellschaft als freier Mitarbeiter. Wie schaffen Sie das?

Das ist für mich in erster Linie eine Frage von Einsatz und Verständnis auf beiden Seiten. Wir sind in einem schnelllebigen Geschäft tätig, da braucht es oft schnelle Entscheidungsprozesse und gerade, wenn in Münster viel zu tun ist, gestaltet sich das manchmal etwas schwierig. Zum Glück habe ich ein gutes Verhältnis zur Geschäftsführung, insbesondere zu Reiner Koopmann, und gemeinsam finden wir immer einen Weg. Ansonsten lässt sich vieles auch mit guter Organisation regeln. Ich wohne in Bochum und da kommt es mir entgegen, dass ich oft im Homeoffice arbeiten kann. So muss ich nicht so viel mit dem Auto unterwegs sein, das ist auch gut für unser Familienleben.

Was denken Sie, wenn Sie auf Ihren Lebenslauf schauen und welche Schlüsse ziehen Sie daraus?

Vor allem denke ich, dass ich diese Entscheidungen sofort wieder treffen würde, wenn ich noch einmal wählen müsste. Die Mischung aus Theorie und Praxis bietet viele Chancen, das habe ich von Anfang gemerkt. Ich betreue in Münster auch die Dualen Studiengänge unseres Fachbereichs und führe deshalb viele Gespräche mit jungen Menschen im Hinblick auf ihre Karrierechancen. Natürlich ist es nicht der einfachste Weg, zu studieren und nebenbei noch eine Ausbildung zu absolvieren, aber ich sehe hier großes Potenzial. Bei meiner Beratung bin ich auf jeden Fall geprägt von meinem eigenen Werdegang und den guten Erfahrungen bei LINDSCHULTE.