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Luftbild Dammtorbrücke 2013 (Bild: Martina Nolte)
Die Erneuerung der HH-Dammtorbrücke
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Die Tribühne vom Eintracht Nordhorn Stadion

Die Tribühne vom Eintracht Nordhorn Stadion

LINDSCHULTE plant und baut für Vereine

Die LINDSCHULTE Ingenieurgesellschaft hat eine lange gemeinsame Geschichte mit lokalen Sportvereinen, nicht nur in Nordhorn, sondern in der ganzen Region. Zum Jubiläum wollen wir einige wichtige Großprojekte noch einmal vorstellen.

Tribüne Eintracht Nordhorn, Fertigstellung 2007

Bis in die 90er Jahre trug das Eintracht-Stadion am Heideweg noch den Titel „Bernhard-Niehues-Kampfbahn“. Über Jahrzehnte setzte der Nordhorner Fußballclub hier sportliche Maßstäbe und so reiften bereits zur Jahrtausendwende die ersten Ideen für einen Stadionausbau. Damals war der Traum von der dritten Liga für den Traditionsclub zwar schon ausgeträumt, aber es folgte eine sehr erfolgreiche Zeit in der Oberliga. Dementsprechend gingen die Planungen für die neue Tribüne in den Folgejahren voran.

An diesen Entwicklungen war LINDSCHULTE federführend beteiligt. Von der Projektentwicklung über die Architektur-, Objekt- und Tragwerksplanung bis hin zur Technischen Gebäudeausrüstung, Projektsteuerung sowie Bau- und Qualitätsüberwachung lieferten die Nordhorner Ingenieure hier ein wahrliches Rundum-Paket. Im Jahr 2007 nahmen dann die ersten Besucher Platz.

Baulich ist die neue Tribüne ein echtes Highlight. Am Nordhorner Heideweg ragt sie mit ihrem filigran anmutenden hellen Dach, welches von roten Metallstreben getragen wird, eindrucksvoll in den blauen Himmel. Auf einer Länge von 96 Metern erstreckt sich die Tribüne an der Ostseite des Spielfeldes und bietet insgesamt 2.000 Zuschauern einen wind- und wettergeschützten Platz mit uneingeschränktem Blick auf das Spielgeschehen. Die 1.000 mittig positionierten Sitzschalen leuchten in den Vereinsfarben rot und weiß und sind so angeordnet, dass sie aus der Ferne betrachtet gleich zweimal die Initialen des Vereins “SVE“ erkennen lassen.

 

 

Vereinsheim TV Nordhorn, Fertigstellung 2017

Einige Zeit später und ein ganzes Stück weiter im Norden der Stadt stand der TV Nordhorn vor einem anderen Problem: Das alte Vereinsheim samt der öffentlichen Traditionsgaststätte „Turnerheim“ aus 1975 war energetisch, haustechnisch und räumlich sanierungsbedürftig. Auch hier war LINDSCHULTE zur Stelle und plante das Tragwerk aus Mauerwerk mit Stahlbetonstützen und Stahlträgern als Dachkonstruktion. Zudem wurde die Dämmung nach der EnEV 2014 veranlasst.

Neben dem Abriss, der technischen Planung und Bereitstellung der Finanzmittel waren zuvor zahlreiche Hürden zu bewältigen. Dazu gehörten eine Machbarkeitsstudie, aufwendige Bodenuntersuchungen auf Altlasten, Tiefenbohrungen sowie weitere Maßnahmen wie Baumfällungen und eine notwendige Bodenverdichtung für die Standsicherheit. Hinzu kam ein erschwertes Baugenehmigungsverfahren im Hinblick auf die Parkplatzgestaltung aufgrund der erforderlichen Baulasteintragung auf einem benachbarten Grundstück des Landkreises.

Allen Widrigkeiten zum Trotz fand im März 2017 die erste ordentliche Mitgliederversammlung des TVN im neuen Gebäude statt. Das Sportzentrum mit der dahinterliegenden Boule-Anlage und dem Beachvolleyballplatz ist nun Mittelpunkt des Vereinslebens und ermöglicht mit seinem neuen Bewegungsraum ein ganztägiges Sportangebot, zum Bespiel findet nun vormittags und am frühen Nachmittag das Kleinkinderturnen hier statt werden. Neben Eigenmitteln des TV Nordhorn wurde das Projekt aus Mitteln der Stadt Nordhorn, des Landkreises und der Finanzhilfe des Landes Niedersachsen gefördert.

Sportanlage SV Union Meppen

Im gleichen Jahr startete auch bei LINDSCHULTE Emsland in Meppen ein sportliches Großprojekt. Der Neubau der Sportanlage des SV Union Meppen im Ortsteil Esterfeld der emsländischen Kreisstadt erforderte nicht nur Kreativität bei der Planung und die übliche Wirtschaftlichkeit, auch der lokale Kontext und die individuellen Bedürfnisse der Bauherren spielten eine große Rolle.

Es wurden ein Hauptplatz und zwei Trainingsplätze als Naturrasenplätze und ein Spielfeld aus Kunstrasen geplant. Die Plätze wurden mit Flutlicht und die Rasenplätze mit einer Beregnungsanlage ausgestattet, sodass hier künftig bei jeder Tageszeit und unabhängig vom Wetter spannende Matches ausgetragen werden können. Kleinspielfelder mit Kunststoffbelag dienen nun als Bolzplatz, außerdem können sich die Sportler auf zwei Beachvolleyballfeldern sowie am Basketballkorb austoben. Zur Erschließung der Sportanlage wurden zudem 150 PKW-Stellplätze, 100 Fahrradstellplätze, ein Busparkstand sowie eine Linksabbiegespur und eine Querungshilfe bei der Kreisstraße angelegt und voraussichtlich im Sommer 2019 fertig gestellt.

Erste Erfahrungen im professionellen Sportstättenbau hat LINDSCHULTE Meppen übrigens schon 2016 beim Bau des Kunstrasenplatzes für den SC Concordia Emsbüren gesammelt. Für die Zukunft stehen bereits zwei weitere Schulsportanlagen in der Grafschaft Bentheim auf der Agenda. LINDSCHULTE und Sport, das passt einfach zusammen!