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Infrastruktur und Verkehrsanlagenbau aus dem hohen Norden

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Leer Promenade bei Tag

Leer Promenade bei Tag; Visualisierung: OC | Lichtplanung

Mit dem Standort Aurich wuchs das Einzugsgebiet von LINDSCHULTE 

Die historische Altstadt von Aurich wurde im Jahre 2006 in das Städtebauförderprogramm des Landes aufgenommen. Als Einkaufsstandort, Tourismusziel und Wohngegend sollte sie revitalisiert werden, sodass ab 2010 umfassende Baumaßnahmen über einen Zeitraum von vier Jahren bevorstanden. So wandte sich die LINDSCHULTE-Geschäftsführung an Jan-Markus Müller und machte den Vorschlag, in Ostfriesland einen neuen Standort zu gründen. Dieser willigte ein und am 16.07.2010 war die Niederlassung Aurich geboren.  

 

Ankerprojekt erfolgreich 

Geeignete Geschäftsräume fanden sich am Hoheberger Weg 12, nah am Zentrum. In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Aurich wurde in den Folgejahren der Innenstadtbereich aktiv umgestaltet, zu den Maßnahmen gehörten eine umfassende innerstädtische Straßensanierung sowie Arbeiten am Kanalnetz. Die Altstadtsanierung ging als Ankerprojekt in die LINDSCHULTE-Geschichte ein. Bis heute werden in Aurich vor allem die Bereiche Infrastruktur und Verkehrsanlagenbau bearbeitet. Darüber hinaus bietet LINDSCHULTE hier Sicherheits- und Gesundheitskoordinierungsleistungen (SiGeKo) an, die z.B. dann notwendig werden, wenn Beschäftigte mehrerer Gewerke auf einer Baustelle tätig werden. 

 

 

Räumlich erstreckt sich der Einsatzbereich von der Nordsee im Westen und Norden bis zu den Schnittstellen mit dem südlicheren Standort Meppen und der Zentrale in Nordhorn. In östlicher Richtung realisiert LINDSCHULTE Aurich Projekte bis in die Bremer Region, in Ausnahmefällen auch bis nach Hamburg. Dabei spielt die Zusammenarbeit mit den umliegenden Niederlassungen eine wichtige Rolle, wenn zum Beispiel die Grafschafter Kollegen die Hochbauplanung in einigen Auricher Projekten übernehmen. 

 

Etabliert 

Nach rund neun Jahren ist das Ingenieurbüro in der Region Ostfriesland etabliert, was sich auch an den vielseitigen Projekten zeigt, die in dieser Zeit realisiert wurden. Seit 2016 übernimmt LINDSCHULTE beispielsweise die SiGeKo für die Arbeiten an der A31 im Abschnitt Neermoor in Richtung Emden, der Auftrag läuft noch bis 2021. Als in Wilhelmshaven eine umfassende Kanalsanierung anstand, waren die Experten ebenfalls zur Stelle. Auch private Unternehmer verlassen auf LINDSCHULTE Aurich, zum Beispiel bei der Planung ihrer Außenanlagen.  

Aktuell arbeitet das Team intensiv an einem Projekt für die Stadt Leer. Die Uferpromenade, die den Namen Wilhelm-Klopp-Promenade trägt, soll neugestaltet und saniert werden. Dafür meistert man ein umfassendes Genehmigungsverfahren. LINDSCHULTE plante den Spundwandeinbau und erarbeitete gemeinsam mit der OC Lichtplanung ein modernes Lichtkonzept, welches die Verkehrssicherheit vor Ort erhöht und optisch ein echter „Hingucker“ ist. Die Freianlagen werden mit niedrigen Lichtpunkten in den Handläufen entlang der Wasserkante und einer Rampen- und Treppenanlagen ausgestattet, die das Gebiet optisch aufwerten. 

 

 

Zukunftsperspektiven 

Fragt man Büroleiter Jan-Markus Müller, was die Arbeit in der Ingenieurbranche ausmacht, so hat er eine klare Antwort parat: „Für mich ist es immer eine Genugtuung, an den Bauwerken vorbeizukommen, an denen wir beteiligt waren. Viele der Bauwerke, die mit unserem Schaffen entstanden sind, werden über Jahrzehnte Städte, Landschaften und Gegenden prägen. Entsprechend nachhaltig und überlegt sollte das Handeln eines jeden sein.“ Daraus resultieren auch seine Wünsche für die Zukunft der Branche: „Es wäre schön, wenn der Gedanke und die Wertschätzung des Ingenieurwesens auch bei den kommenden Generationen keimt. Wir brauchen kluge Köpfe, die gemeinsam etwas bewegen wollen.“ 

 

 

  

Hintergrund 

In den letzten 50 Jahren entwickelte sich aus einem kleinen Ingenieurbüro in Nordhorn ein deutschlandweit aktives Netzwerk aus Ingenieuren, Architekten und Generalplanern, das zurzeit insgesamt rund 400 Mitarbeitende beschäftigt. Die LINDSCHULTE Ingenieurgesellschaft nimmt ihr Jubiläum zu Anlass, um über das Jahr hinweg die einzelnen Standorte vorzustellen.