Standort
Weite Teile der Stadt Rastatt waren überflutungsgefährdet, was ein hohes Schadenspotenzial darstellte. Ziel des Projekts war die Herstellung eines 100-jährlichen Hochwasserschutzes durch Rückverlegung der Deiche und Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Murg bei gleichzeitiger Umsetzung von ökologischen Maßnahmen.
Durch die Rückverlegung der Deiche auf beiden Seiten der Murg wurde eine Fläche von rund 50 ha gewonnen, in der sich Hochwasser zukünftig ausbreiten kann. Ein verzweigter Gewässerlauf mit Uferabflachungen wurde angelegt, wodurch der Wasserspiegel bei einem hundertjährlichen Hochwasser deutlich abgesenkt wird. Gleichzeitig können sich naturnahe Wasser- und Ufervegetation und vor allem Auwälder neu entwickeln.
Das Projekt unterstreicht die Bedeutung integrierter Hochwasser- und Ökologiemanagement-strategien für eine nachhaltige Zukunft und zur Verbesserung der Lebensqualität der Bevölkerung.
Projektüberblick
| Projektname | Hochwasserschutz- und Ökologieprojekt (HÖP) Rastatt |
| Kategorie | Wasserbau, Naturbasierte Lösungen für die Vermeidung von Hochwasser und Dürren und den Schutz davor |
| Auftraggeber | Regierungspräsidium Karlsruhe |
| Projektstandort | Landkreis und Stadt Rastatt |
| Projektzeitraum | 2009 - 2021 |
| Besonderheiten | Herstellung Hochwasserschutz entlang der Murg in Rastatt, Vorlandabtragung und Deichrückverlegung auf 3,2 km Länge., Umgestaltung und ökologische Aufwertung der Murg auf 5 km Länge und Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie im Bereich der Murg |
Unsere Leistungen
Machbarkeitsstudie
Objektplanung Ingenieurbauwerke, LP 2 –9
Örtliche Bauüberwachung
Entwurfs-, Bestands- und Bauvermessung
Hydraulische Berechnungen
«Nachhaltige Wasserbauprojekte entstehen dort, wo Hochwasserschutz und Ökologie gemeinsam gedacht werden. Genau diesen Ansatz konnten wir an der Murg in Rastatt erfolgreich umsetzen»
Kontakt
Wenn Sie Fragen zu diesem Projekt haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.