Planung eines Transformationsplans für eine klimafreundliche Wärmeversorgung einer Kommune, Nordostdeutschland

Standort

Eine norddeutsche Kommune mit rund 9.000 Einwohnerinnen und Einwohnern stand vor der Herausforderung, die Wärmeversorgung bestehender sowie geplanter Erweiterungs- und Neubaugebiete langfristig und nachhaltig sicherzustellen. Lindschulte Industrial Engineering wurde mit der Entwicklung eines Transformationsplans beauftragt, der die örtlichen Rahmenbedingungen berücksichtigt und konkrete Maßnahmen zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung aufzeigt.  

Im Rahmen des Projekts wurden unterschiedliche Technologien zur klimafreundlichen Wärmeerzeugung untersucht und verschiedene Versorgungsszenarien bewertet. Ziel war die Identifikation einer technisch, wirtschaftlich und ökologisch tragfähigen Lösung für die zukünftige Wärmeversorgung der Kommune.  

Projektübersicht

Branche
Kommune
Planungszeitraum
12/2022 – 12/2023
Projekttyp
Transformationsplan Wärmewende
Förderprogramm
BEW Modul 1
Luft-Wärmepumpen
9 MV
Elektrokessel
9 MW
Weitere Maßnahmen
Netzausbau und Absenkung der Netztemperatur

Unsere Leistungen

Lindschulte Industrial Engineering entwickelte den Transformationsplan und analysierte unterschiedliche Erzeugungs- und Versorgungskonzepte für die zukünftige Wärmeversorgung. Neben der technischen und wirtschaftlichen Bewertung verschiedener Technologien wurden Potenziale identifiziert, Szenarien modelliert und die Grundlagen für zukünftige Fördermaßnahmen geschaffen.  

  • Transformation & Dekarbonisierung 

  • Erstellung von Transformationskonzepten (z. B. BAFA Modul 5) 

  • Durchführung von Machbarkeits- & Potentialanalysen 

  • Modellierung von Energiesystemen (Wärmenetze z. B. Modul 1 & 2 BEW) 

  • Erarbeitung von Förderanträgen  

Effiziente Wärmenetze als Grundlage der Energiewende

Im Rahmen der Untersuchung wurden verschiedene Wärmequellen analysiert, darunter Abwärme aus dem Kläranlagenauslauf und Abwasserkanal, Seethermie, tiefe und oberflächennahe Geothermie, Solarthermie sowie Biogas. Die Analyse zeigte zudem, dass die bestehenden Netztemperaturen über dem tatsächlichen Bedarf liegen und durch eine gezielte Absenkung erhebliche Effizienzpotenziale erschlossen werden können.  

Nach der Bewertung mehrerer Versorgungsszenarien wurde eine Kombination aus Luft-Wärmepumpen, Wasser-Wasser-Wärmepumpen und Elektrokesseln als wirtschaftlichste Lösung identifiziert. Durch die intelligente Nutzung der Rücklauftemperaturen und den geplanten Netzausbau entsteht ein zukunftsfähiges Wärmesystem, das die Grundlage für eine klimafreundliche und förderfähige Wärmeversorgung der Kommune schafft. 

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